index
Pinot Noir

Titel: Pinot Noir


Eine der ältesten Diven der Welt

Der Pinot Noir fordert heraus, nicht nur den Winzer im Weinberg, sondern auch den Kellermeister. Aber anders als ein Syrah, Merlot oder Cabernet Sauvignon wirkt der Pinot Noir im Glas immer etwas blass, wodurch er leicht unterschätzt wird. Machen Sie diesen Fehler nicht! Der Pinot Noir, oder auch Pinot Nero, Blauburgunder oder Spätburgunder bei uns, gehört zweifelsohne bei den Rotweinkennern zu den schönsten Rotweinen der Welt. Zudem ist er neben Pinot Meunier und Chardonnay ein wichtiger Verschnittpartner bei der Champagnerherstellung. Der Pinot Noir mag anspruchsvoll sein, findet aber in den hervorragenden Winzern weltweit seine Meister. In den kühleren Weinbaugebieten, wie dem Burgund, gehört er zu den klassischen Rotweinsorten. Hier sowie in vielen anderen Weinbauländern verstehen sie es, sich nicht durch die Zicken und Ansprüche der Rebsorte aus der Ruhe bringen zu lassen. Sie kitzeln alles an Aromen, Geschmack und Farbenpracht aus ihm heraus. Ihm wird die Zeit gegeben die er braucht, um im großen Holzfass oder kleinen Barrique zu reifen. Wahrlich, der Pinot Noir ist ein König – probieren Sie ihn! Gerne informiere ich Sie vorher noch über diese herrliche Rebsorte und führe Sie ein die Welt des Pinot Noir Weine. Viel Freude beim Lesen – bleiben Sie neugierig…

Mehr erfahren

Der Pinot Noir – ein Rotwein für Kenner

Der Pinot Noir streitet sich gerne mit anderen Diven unter den Rebsorten um die besten Plätze, allen voran dem Riesling! Er liebt die guten Lagen mit tiefgründigen, mittelschweren sowie fruchtbaren Böden. Dabei legt der Pinot Noir viel Wert auf eine gute Wasserversorgung ohne nasse Wurzeln zu bekommen. Am liebsten sind den Reben Kalkböden mit Steinen durchsetzt, denn dann kann das überschüssige Wasser gut abfließen. Die walzenförmigen, mittelgroßen Trauben sind wenig frostempfindlich, es sei denn, er kommt erst im Frühjahr. Dann können die zarten Triebe recht empfindlich reagieren. Die kleinen bis mittelgroßen Beeren haben ein sehr saftiges Fruchtfleisch, jedoch eine dünne Beerenhaut. Diese macht sie anfällig für diverse Krankheiten, wie z. B. Echten sowie Flaschen Mehltau, Botrytis, Rebzikaden und Virusinfektionen. Aber erfahrene Winzer wissen auch damit umzugehen und die Pflanze zu schützen um die regelmäßigen und guten Erträge einzufahren. Pinot Noir sieht anderen, verwandten Rebsorten sehr ähnlich. Erst mit Beginn der Reife und der damit einhergehenden Verfärbung der Beeren ist der Pinot Noir vom Pinot Gris sowie dem Pinot Blanc zu unterscheiden.

Der Pinot Noir ist eine der Rebsorten, die sehr empfindlich auf Bodenbeschaffenheit und Klima reagieren, dem sogenannten „Terroir“. Das ist es auch, was die guten Winzer möchten: die Einzigartigkeit ihrer Weine. Ein Pinot Noir eignet sich hervorragend dafür. Im Keller ist die Weinbereitung jedoch eine Herausforderung. Die Beeren werden schonend entsaftet, damit nicht zu viele Gerbstoffe in den Wein gelangen. Gewünscht sind Farbe, Aroma sowie Geschmack.

Wir Deutschen mögen unseren Pinot Noir gerne in höheren Qualitäten, wie sie beispielsweise an der Ahr oder in Baden zu finden sind (VDP.Weingut Jean Stodden, VDP.Weingut Salwey). Eine besondere Würze erfährt der Pinot Noir, wenn er im großen Holzfass oder Barrique ausgebaut wird. In den wärmeren Monaten schmeckt ein gut gekühlter Blanc de Noirs halbtrocken wunderbar frisch. Den Roséton bekommt man, wenn der Saft nur kurz mit den Beerenhäuten zusammenbleibt, so dass sich nicht zu viele Farbstoffe lösen können. Richtig nobel wird der Pinot Noir als Sekt (Schaumwein) Blanc de Noirs – Noblesse oblige!

Aber ganz egal für welchen Pinot Noir Sie sich entscheiden: leicht, weich und fruchtig, vollmundig und samtig oder schwer und tanninreich aus dem Holzfass – bei einer solchen Auswahl ist bestimmt für jeden etwas dabei. Ein Pinot Noir wird meistens sortenrein ausgebaut es sei denn, er ist Bestandteil (neben Pinot Meunier und Chardonnay) eines Champagners oder einer ausgewogenen Cuvée. Sein Bukett strotzt nach Aromen von roten Früchten wie Erdbeere, Himbeere, Kirsche oder Pflaume sowie schwarzen Nuancen nach Brombeere oder Johannisbeere.

Oft finden sich auch feine Kräuter- sowie Veilchennoten. Als Cuvée mit anderen Rotweinsorten kommen die Aromen der anderen Rebsorten hinzu. Feine Holznoten nach Vanille, Nuss sowie Zimt finden sich in den Barrique-ausgebauten Rotweinen, z. B. vom VDP.Weingut Jean Stodden/ Ahr oder dem VDP.Weingut Drautz-Able / Württemberg. Da dem Pinot Noir nachgesagt wird eine gute Lagerfähigkeit zu haben, können die gereifteren Weine auch Aromen nach Bittermandel zeigen.

Übrigens: Wissen Sie woher der Pinot Noir seinen Namen hat? Die zapfenförmigen Trauben erinnern an die Zapfen einer Kiefer, die im französischen "pin" heißen

Du willst noch mehr Vorteile?

Dann werde Hunfeld-Exklusiv-Kunde

NOCH FRAGEN?

Liegt Ihre Bestellung unter 120 € ist der Preis zuzüglich Versandkosten. Als Hunfeld Exklusiv-Kunde bekommen Sie alles bereits ab 80 € versandkostenfrei.

Ist die Ware im Lager, wird sie am Tag der Bestellung (Werktag) verpackt und versendet. Somit rechnen wir mit einer Zustellung innerhalb von 1-3 Werktagen.

Selbstverständlich! Sie erhalten zu jeder Bestellung eine detaillierte Aufstellung der bestellten und bezahlten Artikel. Die Preise verstehen sich inklusive MwSt.

Generell ja. Allerdings ist Wein ein Naturprodukt und jeder Jahrgang ist irgendwann ausgetrunken - dann liefern wir Ihnen den Folgejahrgang.