Sangiovese

Lust auf Wein?

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Ob Klassiker, moderner stilvoller Wein oder mit besonderer Historie.

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  1. Chianti Colli Senesi DOCG Giobatta
    2020
    2020
    Chianti Colli Senesi DOCG Giobatta
    trocken, Toskana
    frisch & fruchtig
    10,50 €
    pro Flasche   (1L 14,00 € )
    inkl. MwSt. , zzgl. Versandkosten Sofort versandfertig, 1-3 Werktage

    Informationen zur Lebensmittel­kennzeichnung finden Sie hier.

  2. Brunello di Montalcino DOCG
    2015
    2015
    Brunello di Montalcino DOCG
    trocken, Toskana
    weich & harmonisch
    29,50 €
    pro Flasche   (1L 39,33 € )
    inkl. MwSt. , zzgl. Versandkosten
    Zurzeit leider nicht verfügbar

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  3. Chianti DOCG Costavecchia
    2019
    2019
    Chianti DOCG Costavecchia
    trocken, Toskana
    kräftig & aromatisch
    ein Chianti mit Klasse
    14,80 €
    pro Flasche   (1L 19,73 € )
    inkl. MwSt. , zzgl. Versandkosten Sofort versandfertig, 1-3 Werktage

    Informationen zur Lebensmittel­kennzeichnung finden Sie hier.

  4. Rosso di Montalcino DOC
    2014
    2014
    Rosso di Montalcino DOC
    trocken, Toskana
    gehaltvoll & charmant
    11,95 €
    pro Flasche   (1L 15,93 € )
    inkl. MwSt. , zzgl. Versandkosten Sofort versandfertig, 1-3 Werktage

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Woher stammt der Sangiovese?

Der Sangiovese ist der am häufigsten angebaute Rotwein Italiens – und auch der Bedeutendste! Woraus er entstand und woher er kam ist dabei bis heute nicht wirklich erwiesen. 2004 behauptete der Schweizer Biologe José Vouillamoz, dass Sangiovese eine spontane Kreuzung sei aus Ciliegiolo und Calabrese di Montenuovo. 2004 und 2010 kam jedoch die Feststellung von anderer Seite, dass der Ciliegiolo ein Nachkomme ist aus Sangiovese und Moscato Violetto sei, was bedeuten würde, dass der Sangiovese ein Elternteil von Ciliegiolo ist. Aber damit nicht genug: 2012 behauptete der französische Ampelograph Thierry Lacombe, der Sangiovese sei ein Nachkomme von Foglia Tandax und Gaglioppo oder Frappato di Vittoria…. Hier wird tatsächlich viel spekuliert.

Zudem gibt es in Italien noch regionale Unterschiede: in Montalcino werden große Trauben geerntet, deshalb heißt der Sangiovese hier Sangiovese grosso. Hieraus wird der berühmte Brunello di Montalcino gewonnen. In Montepulciano hingegen heißt er Prugnolo Gentile, denn hier sind die Beeren kleiner und werden zu beispielsweise Vino Nobile di Montepulciano verarbeitet. Da die Traubengröße nur vom jeweiligen Anbaugebiet und dessen Beschaffenheit abhängt und sie ansonsten biologisch identisch sind, wird die Rebpflanze lt. Italienischer DOCG Regularien „Sangiovese“ genannt – jedoch hält sich der regionale Name in den einzelnen Provinzen bis heute.

In Italien werden ca. 100.000 Hektar mit Sangiovese bewirtschaftet, wovon die Hauptanbaugebiete Toskana, Emilia-Romagna, Marken und Umbrien sind. In den kleineren Anbaugebieten wird der Sangiovese meist nur als Verschnittpartner benutzt. In der Toskana wurde vor einigen Jahren begonnen, einen ganz neuen Weg einzuschlagen und Sangiovese-Weine herzustellen, die sich nicht an die Regularien zur Herstellung von DOC und DOCG Weine halten, sondern mehr in die französische Richtung tendieren, die „Supertuscans“. Hierbei handelt es sich durchweg um bedeutende und hochwertige Weine, die immer im kleinen Holzfass ausgebaut werden, oft nicht sortenrein, sondern im Cuvée mit Cabernet Sauvignon oder Merlot.

Eine eigene Bedeutung hat der Sangiovese auf Korsika, wohin er im 18.Jahrhundert aus Italien gelangte. Hier wird der Nielluccio in AOC und Vin de Pays Qualität, als Rot- und Roséwein erzeugt.

Neben dem in großen Stil betriebenen Anbau in Italien, wird der Sangiovese noch in Griechenland, Malta, der Schweiz, Türkei und Ungarn kultiviert. Außerhalb Europa sorgten die auswanderungsfreudigen Italiener noch für die Verbreitung der Rebe in Argentinien, Australien, Brasilien, Chile, Israel, Kanada, Neuseeland, Südafrika, USA und sogar in Thailand und Tunesien.

Wie wird der Sangiovese angebaut? Wie schmeckt er?

Der Sangiovese liebt kalkhaltige Böden in guten Lagen in heißen Gebieten, dann erfreut er uns mit hohen Erträgen. In der Toskana gibt es für die Weinproduktion genaue Bestimmungen:

-Brunello und Rosso di Montalcino müssen sortenrein sein

-Vino Nobile und Rosso di Montepulicano müssen mindestens zu 70 % aus Sangiovese sein

-Chianti Classico muss zu 80 % aus Sangiovese bestehen

-Chianti DOCG hat einen Anteil von mindestens 70 % Sangiovese

-Carmignano muss mindesten 50 % Sangiovese enthalten

Sangiovese-Weine haben eine eher helle Rotfärbung und viel Säure und Tannine, die beim Ausbau im Holzfass oder kleinen Barrique harmonischer werden. Im Bukett weisen sie fruchtige Aromen nach Brombeeren, Heidelbeeren, Kirschen, Blaubeeren Johannisbeeren und Preiselbeeren auf. Durch den Ausbau im Holz kommen Noten nach Leder, Tabak, Lakritze und Nelken, aber auch nach Schokolade und Vanille hinzu. Die Weine sind vollmundig und kräftig, mit meist samtigem Abgang.

Zu welchen Anlässen oder Speisen passt der Sangiovese?

Ein guter Brunello di Montalcino, z.B. von Caparzo, schmecken sehr gut zu Gerichten aus dunklem Fleisch, Schmorgerichten und Wild. Zu einem Chianti Classico passen auch Pizza und Pasta oder feine Käsesorten. Serviert werden die Weine mit17 oder 18°C.

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