Weine aus Spanien

Roble Senda del Oro Ribera del Duero DO
2016
2016
Roble Senda del Oro Ribera del Duero DO
trocken, Ribera del Duero
kräftig & aromatisch
11,70 €
pro Flasche   (1L 15,60 € )
inkl. MwSt. , zzgl. Versandkosten Sofort versandfertig, 1-3 Werktage

Informationen zur Lebensmittel­kennzeichnung finden Sie hier.

Castroviejo Crianza Rioja DOCa
2017
2017
Castroviejo Crianza Rioja DOCa
trocken, Rioja
aromatisch & saftig
8,85 €
pro Flasche   (1L 11,80 € )
inkl. MwSt. , zzgl. Versandkosten
Zurzeit leider nicht verfügbar

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Muga Blanco DOCa
2020
2020
Muga Blanco DOCa
trocken, Rioja
saftig & elegant
11,80 €
pro Flasche   (1L 15,73 € )
inkl. MwSt. , zzgl. Versandkosten Sofort versandfertig, 1-3 Werktage

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Fritz Hunfeld empfiehlt

Vor allem spanische Rotweine erfreuen sich einer immer größeren Beliebtheit. So der Tempranillo aus dem Ribera del Duero mit seiner intensiven aber dennoch eleganten Art oder der Crianza aus Rioja mit seinem feinen Bukett nach Holunder und Schokolade. Aber auch der weiße Muga Blanco mit seiner leichten Zitrusnote hat viele Weinfreunde auf der ganzen Welt.
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Land
  1. Argentinien
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  5. Deutschland
  6. Frankreich
  7. Italien
  8. Neuseeland
  9. Spanien
  10. Südafrika
  11. Österreich
Region
  1. Alicante
  2. Carinena
  3. Jumilla
  4. Navarra
  5. Penedès
  6. Priorat
  7. Ribera del Duero
  8. Rioja
  9. Rueda
  10. Terra Alta
Geschmack
  1. brut
  2. brut nature
  3. feinfruchtig
  4. lieblich
  5. trocken
Winzer
  1. Bocopa
  2. Bodegas Anadas
  3. Cims de Porrera
  4. Edetària
  5. Finca Bacara
  6. Gratavinum
  7. Miguel Torres
  8. Muga
  9. Orient Drink
  10. Pagos de Araiz
  11. Parés Baltà
  12. Pastor Diaz
  13. Valdecuevas
  14. Vizcarra Ramos
Jahrgang
  1. 2011
  2. 2013
  3. 2014
  4. 2015
  5. 2016
  6. 2017
  7. 2018
  8. 2019
  9. 2020
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  1. Flor Innata Rueda DO
    2020 NEU
    2020
    Flor Innata Rueda DO
    trocken, Rueda
    frisch & fruchtig
    6,70 €
    pro Flasche   (1L 8,93 € )
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  2. Rosado Flor itura Vino de la Tierra de Castilla y Leon
    2020
    2020
    Rosado Flor itura Vino de la Tierra de Castilla y Leon
    trocken, Rueda
    frisch & fruchtig
    6,00 €
    -10%
    6,70 €
    pro Flasche   (1L 8,93 € / 8,00 € )
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  3. Muga Blanco DOCa
    2020
    2020
    Muga Blanco DOCa
    trocken, Rioja
    saftig & elegant
    11,80 €
    pro Flasche   (1L 15,73 € )
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  4. Conde de Alicante Tempranillo DO
    2019
    2019
    Conde de Alicante Tempranillo DO
    trocken, Alicante
    weich & harmonisch
    5,20 €
    pro Flasche   (1L 6,93 € )
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  5. Muga Reserva DOCa
    2017
    2017
    Muga Reserva DOCa
    trocken, Rioja
    kräftig & aromatisch
    schmecke den Waldspaziergang
    20,75 €
    pro Flasche   (1L 27,67 € )
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  6. Muga Rosado DOCa
    2020
    2020
    Muga Rosado DOCa
    trocken, Rioja
    saftig & elegant
    9,55 €
    -10%
    10,65 €
    pro Flasche   (1L 14,20 € / 12,73 € )
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  7. Miguel Torres - Natureo Free Tinto alkoholfrei
    2020
    2020
    Miguel Torres - Natureo Free Tinto alkoholfreier Wein
    lieblich, saftig & elegant
    8,75 €
    pro Flasche   (1L 11,67 € )
    inkl. MwSt. , zzgl. Versandkosten Sofort versandfertig, 1-3 Werktage

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  8. Castroviejo Crianza Rioja DOCa
    2017
    2017
    Castroviejo Crianza Rioja DOCa
    trocken, Rioja
    aromatisch & saftig
    8,85 €
    pro Flasche   (1L 11,80 € )
    inkl. MwSt. , zzgl. Versandkosten
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  9. Rosado Solidarity Carinena D.O.
    2020
    2020
    Rosado Solidarity Carinena D.O.
    trocken, Carinena
    frisch & fruchtig
    5,35 €
    -10%
    5,95 €
    pro Flasche   (1L 7,93 € / 7,13 € )
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  10. Trio Red Blend Carinena D.O.
    2020
    2020
    Trio Red Blend Carinena D.O.
    trocken, Carinena
    weich & harmonisch
    4,95 €
    pro Flasche   (1L 6,60 € )
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  11. Tinto sobre Lias Carinena D.O.
    2019
    2019
    Tinto sobre Lias Carinena D.O.
    trocken, Carinena
    kräftig & aromatisch
    5,95 €
    pro Flasche   (1L 7,93 € )
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  12. Crianza Cariñena D.O.
    2017
    2017
    Crianza Cariñena D.O.
    trocken, Carinena
    fruchtig & kräftig
    7,95 €
    pro Flasche   (1L 10,60 € )
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Wie alles begann – Die Geschichte des Weinbaus in Spanien

Spanien – das Land mit der größten Rebfläche der Welt: 1,2 Mio. Hektar Land stehen unter Reben und erwirtschaften so pro Jahr ca. 35-40 Mio. Hektoliter Wein. Eine unglaubliche Menge! Damit steht Spanien, hinter Frankreich und Italien, an dritter Stelle weltweit. Natürlich hat der Weinbau, allein durch die schiere Größe, eine enorme Bedeutung für die Wirtschaft Spaniens. In den 1960er Jahren begannen die Weinbauern mit der Modernisierung ihrer Betriebe, allerdings nicht gerade zum Vorteil für den Weinbau. Wein wurde in Massen produziert worunter die Qualität enorm gelitten hat. Das führte zu einem Verfall des Weinbaus in Spanien.

Heute befindet sich das Weinland Spanien im Umbruch: weg von der puren Masse, hin zu mehr Qualität. Das ging jedoch nicht von den großen Weinproduzenten aus, sondern eher von den kleineren Betrieben und Bodegas. Die neue Generation legt Wert auf Einzigartigkeit und das Terroir. Sie kreieren frische, süffige Weißweine und gehaltvolle, konzentrierte Rotweine, die wirklich schmecken und den spanischen Weinbau wieder ganz nach vorne bringen sollen.

Von damals bis heute – Die Entwicklung des Weinbaus

Der Weinbau in Spanien reicht so enorm weit zurück, dass man schon beinahe zu zweifeln beginnt. Datiert wird der Beginn auf ca. 4.000 (!) v. Chr. Archäologische Funde bestätigen das. Richtig in Fahrt kam der Weinbau allerdings erst später, etwa 1.100 v. Chr. gründeten die Phönizier die Stadt Cadiz in Andalusien und begannen verstärkt mit dem Weinbau in dieser Region. Fortgesetzt wurde die Tradition von den Karthagern, bis ins 2. und 3. Jahrhundert v. Chr. die Römer nach gewonnenen Kriegen mehr und mehr an Einfluss gewannen. Für die römischen Soldaten war der spanische Alltagswein als Proviant sehr beliebt und verbreitete sich durch sie bis ins Val de Loire, die Bretagne und die Normandie.

Im 15. Jahrhundert eroberten die Christen Spanien und die Blütezeit des spanischen Weinbaus nahm seinen Anfang. Die Engländer eroberten Cadiz und erbeuteten hunderte Fässer Sherry, den sie nach England verschifften. Daraus entstand der Weinhandel mit den Engländern. Kriege, Reben-Krankheiten und Ungezieferplagen, wie die Reblaus, setzten in den Folgejahrzehnten dem Weinbau in Spanien arg zu. Erst ab den 1950er Jahren erholte sich der Weinbau allmählich durch die quantitativ hohe Weinproduktion: Masse statt Klasse.

Die Regionen und ihre Bedeutung

Die iberische Halbinsel ist unterteilt in 17 Regionen, die alle ihren Anteil an Weinanbaugebieten haben. Die nachfolgende Aufstellung nennt die Regionen in alphabetischer Reihenfolge, mit den dazugehörigen Weinbauregionen und ihre Klassifizierung.

Andalusien: Andalusien ist die südlichste Region Spaniens und gehört zu den heißesten Gebieten des Landes. Neben der Hauptstadt Sevilla hat die Region internationale Bedeutung durch die Produktion von Sherry rund um Jerez de la Frontera.

Die Weingebiete VdlT sind: Bailén, Cadiz, Contraviesa-Alpujarra, Córdoba, Desierto de Almeria, Granada Sur-Oueste, Laujar-Alpujarra, Los Palacios, Norte de Granada, Ribera del Andarax, Sierra Norte de Sevilla und Sierra Sur de Jaén.

Die Weingebiete DO sind: Condado de Huelva, Jerez (für Sherry), Málaga und Montilla-Moriles.

Asturien: Asturien liegt im Nordwesten Spaniens und wird begrenzt durch das Kantabrische Meer im Norden und das Kantabrische Gebirge im Süden. Das einzige Weingebiet in dieser Region ist das VdlT Gebiet Cangas de Narcea.

Aragonien: Aragonien liegt im Nordosten Spaniens. Die Pyrenäen im Norden versorgen das trockene Ebrotal mit Wasser. Aufgrund der Nähe zur Gebirgskette, haben die Weine der DO Somontana das beste Potential, alle anderen DO-Gebiete liegen südlich des Ebro.

Die VdlT-Gebiete sind: Bajo Aragón, Campo de Belchite, Ribera del Gállego-Cinco Villas, Ribera del Queiles, Valdejalón, Valle del Cinca und Valle del Jiloca.

Die DO-Gebiete sind: Calatayud, Campo de Borja, Cariñena und Somontano.

Balearen: Die Balearen kennt sicherlich jeder in Deutschland – Mallorca ist die beliebteste Ferieninsel der Deutschen. Nördlich von Palma liegt das Gebiet Binissalem, das als erstes mallorquinisches Gebiet als Qualitätsgebiet anerkannt wurde. Zusammen mit dem DO-Gebiet Pla i Llevant werden hier 90 % der Weinmenge Mallorcas produziert.

Die VdlT-Gebiete der Balearen sind: Formentera, Ibiza, Illes Balears, Isla de Menorca und Serra de Tramuntana-Costa Nord.

Baskenland: Im Norden der iberischen Halbinsel, an der Südspitze der Biskaya am Atlantik, befindet sich das Baskenland. Es liegt an der Grenze zu Frankreich und wird im Süden vom Fluss Ebro begrenzt.

Die DO-Gebiete sind: Chacoli de Àlava (Arabako Txakolina), Chacoli de Vizcaya (Bizkaiko Txakolina) und Chacoli de Guetaria (Getariako Txakolina).

Die DOC-Region Rioja liegt teilweise im Baskenland, die Rioja Alavesa ist eine der 3 Subregionen der Rioja.

Kanarische Inseln: Politisch gehören die Kanarischen Inseln zu Spanien, geologisch jedoch – sie liegen 100-500 km westlich von Marokko im Zentralatlantik – zu Afrika. Hier herrscht das ganze Jahr über ein subtropisches Klima.

Das einzige VdlT-Gebiet befindet sich auf La Gomera und heißt auch so.

Die DO-Gebiete sind: El Hierro, La Palma, Lanzarote, Abona, Tacoronte-Acentejo, Valle de Güimar, Valle de la Orotava und Ycoden-Daute-Isora.

Kleinere Weingebiete ohne Zertifizierung gibt es noch auf Gran Canaria und Teneriffa.

Kantabrien: Das bergige Gebiet Kantabrien befindet sich an der Nordküste Spaniens, am Kantabrischen Meer. Das Klima ist hier eher kühl und feucht, die Sommer sind frisch, die Winter mild.

Kantabrien hat zwei VdlT-Gebiete: Costa de Cantabria und Liebana.

Kastilien-La Mancha: Dieses dünn besiedelte Gebiet befindet sich in Zentralspanien und hat in etwa die Größe von Tschechien.

Die VdlT-Gebiete sind: Castilla, Gálvaz, Pozohondo und Sierra de Alcaraz.

Die DO-Gebiete sind: Almansa, Dominio de Valdepusa (Pago), La Mancha, Manchuela, Méntrida, Mondéjar, Pago Guijoso (Pago), Ribera del Júcar, Uclés und Valdepeñas.

Finca Elez, Pago DO ist im Entstehen.

Kastilien-León: Zu Kastilien-León haben die christlichen Spanier ein ganz besonderes Verhältnis, von hier aus wurde die Wiedervereinigung Spaniens unter christlicher Herrschaft hauptsächlich betrieben. Die klimatischen Begebenheiten der DO-Zonen Cigales, Ribera del Duero und Toro werden sehr vom Fluss Duero beeinflusst.

Die VdlT-Gebiete sind: Arribes del Duero, Kastilien-León, Ribera del Arlanuza, Tierra de Léon, Tierra del Vino de Zamora und Valles de Benavente.

Die DO-Gebiete sind: Bierzo, Cigales, Ribera del Duero, Rueda und Toro.

Aus der Landwein-Region Arribes del Duero entsteht gerade die DO-Zone Arribes.

Katalonien: Zwischen Mittelmeerküste und den Pyrenäen befindet sich im Nordosten Spaniens Katalonien – mit seiner wunderschönen Hauptstadt Barcelona. Das Klima ist geprägt von Mittelmeer mit heißen, trockenen Sommern und milden, regenreichen Wintern.

Die DO-Gebiete Kataloniens sind: Alella, Catalunya, Cava (überregionale Denominacion mit Schwerpunkt in Katalonien), Conca de Barberà, Costers del Segre, Emporada, Montsant, Penedès, Pla de Bages, Tarragona und Terra Alta.

Das Priorat ist die einzige DOCa-Region (Vi de Vila de Porrera von Cims de Porrera).

Extremadura: Im Binnenland an der Grenze zu Portugal befindet sich die Extremadura. Im nördlichen Landesteil herrscht kontinentales Klima. Hier sind die Böden fruchtbar und feucht, während mediterranes Klima den südlichen Teil beeinflusst und es sehr trocken macht.

In diesem Gebiet gibt es zwei Weinbauzonen: Die VdlT-Zone Extremadura und das DO-Gebiet Ribera del Guadiana.

Galicien: Hape Kerkeling lässt grüßen, denn seit seinem Bestseller über den Jakobsweg erfreut sich Galiciens Hauptstadt Santiago de Compostela wachsender Beliebtheit. Galicien liegt im Nordwesten Spaniens und wird das grüne Spanien genannt. Der Zipfel ist von drei Seiten vom Atlantik umspült und die vierte Seite grenzt an die Gebirgszüge der Vordillera Catábrica. Das sorgt für feuchtes und kühles Wetter.

Zwei VdlT-Gebiete sind hier zu finden: Betanzos und Valle de Miño-Ourense.

Neben dem bekanntesten DO-Gebiet dieser Region – Rias Baixas – gibt es noch vier weitere: Monterrei, Ribeira Sacra, Ribeiro und Valdeorras.

La Rioja: La Rioja ist eine kleine spanische Region im Norden des Landes, dessen nördliche Grenze fast mit dem Verlauf des Ebros übereinstimmt. Das Klima ist hier recht trocken, mit kontinentalen Einflüssen: warme Sommer und kühle Winter.

Die eine VdlT-Region ist die Valles de Sadacia.

Die Region Rioja ist eine von zwei DOCa-Regionen und verteilt sich auf drei Subregionen in den politischen Gebieten La Rioja, Navarra und das Bastenland.

Autonome Gemeinschaft Madrid: Diese befindet sich mitten in Spanien auf der Hochebene Neukastiliens und hat nur die eine DO-Region Vinos de Madrid.

Murcia: Die Region Murcia mit der gleichnamigen Hauptstadt liegt im Südosten Spaniens am Mittelmeer. Dieses Gebiet gehört zu den Trockensten Europas, was eine ständige Wasserknappheit zur Folge hat. Die Winter sind angenehm und weisen kaum Temperaturen unter null Grad auf. Im Sommer allerdings steigt das Thermometer gerne mal über 40° C – und das ist keine Seltenheit.

Die beiden VdlT-Gebieten heißen Abanilla und Campo de Cartagena.

Außerdem gibt es noch die DO-Gebiete Bullas, Jumilla und Yecla.

Navarra: Ende des 19. Jahrhunderts profitierte der Weinbau in dieser Region von den zahlreicher werdenden Pilgern nach Santiago de Compostela und später auch zu seiner Nähe zu Frankreidch. Hier im Nachbarland richtete die Reblaus zwanzig Jahre früher ihren Schaden an und so wurde ein großer Anteil der Weinproduktion nach Frankreich exportiert. Ende des 19. Jahrhunderts fielen auch große Rebflächen in Spanien dem Schädling zum Opfer. Vom einfachen Rosado ließen die Winzer bald ihre Finger und begannen anspruchsvolle Rotweine, vornehmlich aus Garnacha-Trauben herzustellen. Nur etwa 10 % der Weinproduktion sind Weißweine.

Das einzige VdlT-Gebiet ist die Ribera del Queiles. Das gleichnamige Weinbaugebiet, Navarra, ist ein DO-Gebiet.

In Navarra liegt auch eine der drei Subzonen der DOCa-Region Rioja, Rioja Baja.

Valencia: Die Region Valencia mit der gleichnamigen Hauptstadt befindet sich im Osten Spaniens am Mittelmeer.

Die beiden VdlT-Gebiete heißen Castellò und El Terrerazo.

Die DO-Gebiete sind: Alicante, Utiel-Requena und Valencia.

Die Rebsorten: Weiß oder Rot?

Wer an spanische Weine denkt, denkt sicherlich in erster Linie an Rotwein. Richtig? Aber dieser Gedanke täuscht, denn die Hälfte aller Rebanlagen ist mit weißen Sorten bestückt. Damit ist Spanien der größte Weißweinproduzent weltweit. Hätten Sie`s gedacht?

Nachfolgend gebe ich Ihnen einen Überblick über die typischen Weißweinsorten Spaniens:

Airén, Albariño, Albillo, Cayetana Blanca, Chardonnay, Chenin Blanc, Doña Blanca, Foraster, Garnacha Blanca, Gewürztraminer, Godello, Hondarrabi Zuri, Listán Blanca, Loureira, Macabeo, Malvar, Malvasia, Merseguera, Moll, Moscatel, Muscat de Alejandria, Muscat der Frontignan, Muscat de Menudo, Palomino Fino, Pansa Blanca, Parellada, Pedro Ximénez, Planta Nova, Riesling, Sauvignon Blanc, Subirat Parent, Torrontés, Treixadura, Verdejo, Verdil, Viura, Viognier, Xarel-lo, Zalema.

Typische Rotweinsorten sind: Alcanón, Alicante Ganzin, Alicante Henri Bouschet, Bobal, Brancellao, Cabernet Franc, Cabernet Sauvignon, Caiño Tinto, Callet, Cariñena, Cazagal, Cencibel, Espadeiro, Fogoneu, Forcayat, Garnacha Tinta, Garnacha Tintorera, Graciano, Hondarrabi Beltz, Jaén, Juan Ibañez, Listán Tinto, Malbec, Manto Negro, Maria Ardona, Mazuelo, Mencia, Merlot, Monastrell, Moravia,Moristel, Negromoll, Pinot Noir, Prieto Picudo, Samsó, Souson, Syrah, Tempranillo (Conde de Alicante Tempranillo DO), Trepat.

Welche Qualitätsstufen gibt es in Spanien?

1972 wurde das „Instituto Nacional de Denominaciónes de Origen“ in Spanien gegründet. Die Aufgabe dieses Institutes besteht darin, durch einen „Consejo Regulador“ (Kontrollgremium) die verschiedenen „Denominaciónes de Origin“ (Appellationen) gemäß entsprechender Bestimmungen zu überwachen und zu kontrollieren. Auch hier greift die EU-Weinmarktverordnung von 2009, die die Qualitätseinstufungen in der EU vereinheitlicht.

So gliedern sich die Qualitätsstufen in Spanien wie folgt:

VCPRD – Vino de Calidad Producidos en Regiones Determinadas (Qualitätsweine bestimmter Anbaugebiete)

  1. Vino de Pagos: Nach spanischem Weinrecht erfüllen diese Weine die höchste Stufe der Anforderungen, die wie bei den DOCa-Weinen ist. Zusätzlich sollen die Weine den spezifischen Lagencharakter widerspiegeln. Die einzelnen Weingüter sind klassifiziert und dürfen nur Trauben aus der unmittelbaren Umgebung des Weingutes verarbeiten.
  2. DOCa Denominación de Origen Calificada: Hierbei handelt es sich um klassifizierte Weine mit bestimmter Ursprungsbezeichnung. Die Regeln für diese Weine sind strenger als bei den DO-Weinen. Ein DOCa-Wein kann nur werden, welcher die vorangegangenen 10 Jahre bereits ein DO-Wein war. Für diese, verpflichtend vom Erzeuger abgefüllten Weine, führt ein Kontrollgremium die physisch-chemische und organoleptische Qualitätskontrolle durch. In ganz Spanien gibt es bisher nur zwei DOCa-Gebiete: Rioja und Priorat.
  3. O. Denominación de Origen: Das sind Weine bestimmter Anbaugebiete mit kontrollierter Herkunftsbezeichnung. Die Herstellung dieser Weine erfüllt die Regularien des jeweiligen Anbaugebietes. Diese lege z. B. fest: die räumlichen Grenzen, zugelassene Weinbaumethoden, Rebsorten, Maximalerträge, Mindestalkoholgehalt, zugelassene Methoden der Weinbereitung. Ein zukünftiges DO-Gebiet muss mindestens 5 Jahre die Kriterien des VCIG-Gebietes erfüllt haben.

Die neue einheitliche EU-Bezeichnung für die oben aufgeführte spanische Einteilung lautet DOP – Denominación de Origen Protegida. Allerdings ist es den Herstellern erlaubt die alte Bezeichnung auf den Etiketten auszuweisen, sofern sie die neuen Regelungen zur Herstellung einhalten.

  1. VCIG Vinos de Calidad con Indicación Geogràfica: Dieses ist die Vorstufe des DO und bezeichnet seit 2003 die einfachste Qualitätsstufe. Hierfür sind nur sehr einfache Regeln für das Anbaugebiet, die Methoden des Weinanbaus, der Weinbereitung und deren Kontrolle einzuhalten. Auf dem Etikett ist zu lesen: „Vino de Calidad de + Anbaugebiet“.

Vinos de la Mesa (VDM) (Tafelweine):

  1. Vinos de la Tierra (Landwein): Vorgeschrieben für diese Weine sind das Anbaugebiet, die Rebsorten, die Herstellungsmethoden, der Mindestalkohlgehalt und bestimmte organoleptische Eigenschaften. Auf dem Etikett steht „Vino de la Tierra de + Herkunft“.

Hier lautet der neue Begriff IGP – Indicaciòn Geogràfica Protegida.

  1. Vinos de Mesa (Tafelwein): Hierbei handelt es sich um Weine ohne bestimmte Anforderungen an Herkunft und Herstellung. Die einzige Auflage ist, dass diese Weine ihren Ursprung in der EU haben müssen.

Der neue Überbegriff lautet schlicht Vino.

Zudem gibt es noch Reifestufen für spanischen Wein:

Cosecha: So werden Weine benannt, die nicht die nötige Reifezeit im Holz oder in der Flasche verbracht haben oder vom Produzenten herabgestuft wurden. Die Kennzeichnung findet sich auf dem Rückenetikett.

Vino Joven: Diese Weine haben keine Reifung im Holz erfahren. Sie sollten jung getrunken werden und nicht länger als ein Jahr lagern.

Semi Crianza oder Crianza Corta: Hierbei handelt es sich um eine inoffizielle Bezeichnung, manchmal auch Roble oder Barrica. Die Reifung dieser Weine erfolgt im Holzfass, jedoch nicht lange genug um Crianza heißen zu dürfen.

CVC – Conjunto de varias Cosechas: Hierbei handelt es sich um den Verschnitt mehrerer Jahrgänge.

Crianza: Diese Weine sind mindestens 24 Monate alt. Davon verbrachten sie 6 Monate im Holzfass und 12 – 18 Monate Reifung in der Flasche. Ausnahme für die Reifezeit gibt es in den Gebieten Penedès, Navarra, Rioja (Crianza Rioja DOCa von Pastor Diaz) und Ribera del Duero. Hier reifen die Wein sogar 12 Monate im Holzfass.

Die Reifezeit für Weißweine beträgt ein Jahr, wovon sie jeweils die Hälfte im Holzfass und die andere Hälfte in der Flasche lagern.

Resera: Beim Riserva reift der Rotwein mindestens 1 Jahr im Fass und 2 Jahre in der Flasche. Beim Weißwein ist die Reifezeit kürzer, 6 Monate Fassreife und 1,5 Jahre Flaschenreife.

Gran Reserva: Dieser Begriff zeichnet die längste Reifestufe aus. Rotweine reifen 2 Jahre im Fass und 3 Jahre in der Flasche, während Weißweine 6 Monate im Fass und 3,5 Jahre in der Flasche reifen.

Diese Qualitäts- und Reifestufen sollen garantieren, dass die Weine erst auf den Markt gelangen, wenn sie eine angenehme Trinkreife aufweisen.

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