Weine aus Österreich

Österreich – unser Nachbar in den Bergen

Neben ihrer langen Weinbautradition und den vielen Brauchtümern locken unsere österreichischen Nachbarn auch mit ihren schmackhaften Weinen. Das Weißweinland entstieg der schweren Weinbaukrise 1985 wie „Phönix aus der Asche“ und hat seine Hausaufgaben gemacht. Heute steht der österreichische Wein hervorragend da – allen voran mit seiner Paradesorte Grüner Veltliner

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Region
  1. Burgenland
  2. Neusiedlersee
  3. Weinviertel
Geschmack
  1. edelsüß
  2. feinfruchtig
  3. trocken
Winzer
  1. Prieler
  2. Weinrieder
  3. Zalto Glasperfektion
Jahrgang
  1. 2006
  2. 2008
  3. 2009
  4. 2015
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Wie alles begann – die Geschichte des Weinbaus in Österreich

Auf ca. 46.000 Hektar werden in Österreich knapp 2,5 Mio. Hektoliter pro Jahr produziert. Damit ist die Weinbaufläche in etwa halb so groß wie die Deutschlands. Die lange Weinbautradition Österreichs, das zu 66 % Weißwein und zu 34 % Rotwein erzeugt, bringt eine Vielzahl an Brauchtümern mit sich, die auch heute noch im Land gepflegt werden, z. B.: wird am 11.11., dem Martinitag, der Jungwein getauft oder auch Erntedankfeste im Weinbau gefeiert.

Obwohl der Rebenanbau für die Weinproduktion in Österreich eine große Rolle spielt, wurde der Anbau von Tafeltrauben sehr vernachlässigt und ca. 40.000 Tonnen jährlich ins Land importiert. Seit 2010 bemühen sich die Obstbauern um Nachschub aus dem eigenen Land und kultivierten ca. 12 Hektar für den Tafeltraubenanbau.

Nach der schweren Weinbaukrise 1985 mit zahlreichen Weinfälschungen wurde das österreichische Weinbaugesetz reformiert und gilt mittlerweile als eines der strengsten der Welt. Heute finden große Kontrollen im Weinbereich statt mit dem Ziel, die Qualitäten des österreichischen Weins stetig zu verbessern.

Von damals bis heute – Die Entwicklung des Weinbaus

Die lange Weinbautradition Österreichs begann bereits vor vielen hundert Jahren. Ab 15 v. Chr. gehörte Österreich zum Römischen Reich. Zu der Zeit richtete Kaiser Claudius u.a. die römischen Provinzen Novicus und Pannonien ein und wie wir wissen, war Wein zur damaligen Zeit ein Alltagsgetränk, der auch zur Verpflegung der römischen Soldaten diente. Daher fanden die Weine von hier aus eine rasche Verbreitung, allerdings ließen die Qualitäten sehr zu wünschen übrig.

In der 2. Hälfte des 3. Jahrhunderts gewann der Weinbau mehr und mehr an Bedeutung als Kaiser Probus den Galliern, Spaniern und Briten den Weinanbau erlaubte. Leider erlebte der Weinbau  im 5. Jahrhundert einen jähen Einbruch als die Völkerwanderung begann und das Römische Reich zerfiel.

600 Jahre später ernannte Heinrich II. Wien zur Residenzstadt und förderte damit den Weinbau in und um Wien. Damals hatten die Kirche und die Landesherren noch das Weinmonopol, was Adel und Bürgerschaft gar nicht schmeckte. Sie wollten auch ein Stück vom Kuchen.

Im 14. Jahrhundert führte dann Herzog Rudolf IV. die Getränkesteuer, den Bergzehnt, Zoll- und Mautgebühren ein, um die Staatskasse zu füllen. Während dieser Zeit, der Mittelalterlichen Warmzeit, erlebte der Weinhandel und der Weinkonsum einen unglaublichen Höhepunkt. Damals war die Gesamtfläche in etwa ZEHNMAL! so groß wie heute.

Mitte des 19. Jahrhunderts rafften Pilzerkrankungen und die große Reblauskatastrophe die meisten Rebfelder dahin. Erst die Aufpfropfung auf resistente amerikanische Unterreben rettete den Weinbau in Österreich.

1860 wurde die Weinbauschule in Klosterneuburg gegründet, die für die Neuzüchtung zahlreicher Reben, wie Zweigelt, Blauburgunder, Goldburgunder und Jubiläumsrebe verantwortlich zeichnete.

1875 folgte die Gründung der Weinbauschule in Krems.

Nach dem Glykolwein-Skandal von 1985, bei dem einige österreichische Winzer ihren Weinen Di-Ethylenglykol beimischten um ihren minderwertigen Weinen mehr Körper zu verleihen, wurde das „Strengste Weingesetz der europäischen Weinwelt“ beschlossen.

Die Regionen und ihre Bedeutung

Österreich ist aufgeteilt in drei große Weinbauregionen die wiederum in 17 Weinbaugebiete eingeteilt sind.

Weinbauregion Weinland Österreich:

Hierbei handelt es sich um die größte Weinbauregion des Landes und sie erstreckt sich über drei Bundesländer: Niederösterreich (ca. 28.000 ha), Burgenland (ca. 12.500 ha) und Wien (ca. 600 ha). Dazu kommen noch ca. 45 ha in Niederösterreich, die keinem Weinbaugebiet zugeordnet sind.

Weinbaugebiet Wachau:

Hier wachsen auf ca. 1.350 Hektar Reben auf meist verwittertem Urgestein in den Hanglagen und in den Tälern auf sandreichen Böden. Das Klima in diesem Gebiet wird von drei Seiten beeinflusst. Während von Osten warme, pannonische Einflüsse kommen, bringt der Westen gemäßigte atlantische Luft. Vom Norden wehen kühle, oft feuchte Luftmassen. Die dadurch bedingte Luftzirkulation nimmt großen Einfluss auf die Bukettbildung der Weine. Die Hauptrebsorten sind Grüner Veltliner (ca. 51 %), Riesling, Müller-Thurgau, Neuburger und Chardonnay; bei den Roten dominiert der Zweigelt.

Weinbaugebiet Kremstal:

Die Reben wachsen hier auf einem insgesamt ca. 2.400 Hektar großen Gebiet nördlich der Donau. Die Temperaturen sind großen Schwankungen zwischen Tag und Nacht unterlegen. Aber der hier herrschende Herbstnebel und die hohe Luftfeuchtigkeit ergeben würzige, finessenreiche Weine – und der Boden tut sein Übriges: Urgesteinsböden im Westen, Löss und Lehm im Osten und Süden. Das ganze Gebiet ist DAC-Gebeit und die DAC-Weine dürfen die Herkunftsbezeichnung „Kremstal“ im Etikett führen. Hauptsächlich werden Grüner Veltliner (ca. 53 %), Riesling und Roter Veltliner angebaut.

Weinbaugebiet Kamptal: Das DAC-Gebiet Kamptal mit seinen ca. 4.000 Hektar Rebflächen auf Löss- und Lehmböden und teilweise Urgestein ist mit seinem pannonischen Klima ausgezeichnet geeignet für mineralische Weine, wie Grüner Veltliner (ca. 49 %) und Riesling.

Weinbaugebiet Traisental: Obwohl das Gebiet mit seinen ca. 820 Hektar eher klein ist, ist es dennoch ein DAC-Gebiet. Es liegt nördlich von Pölten bis zur Donau und besteht größtenteils aus sandigen Lössböden. Hier wachsen in sonnig-warmem Klima Grüner Veltliner und Riesling.

Weinbaugebiet Wagram: Dieses ca. 2.750 Hektar große Gebiet an der Donau, zwischen Krems und Klosterneuburg, wurde vor der Reform 2007 „Donauland“ genannt. Auf lössreichem, kalkhaltigen Boden, in überwiegend pannonischem Klima mit leichtem atlantischem Einfluß wachsen Grüner Veltliner, Weißburgunder, Roter Veltliner und Zweigelt.

Weinbaugebiet Weinviertel: Das Weinviertel mit seinen ca. 13.900 Hektar ist das größte und mit bekannteste Weinbaugebiet Österreichs. Die sandigen Lössböden, zum Teil auch Lehm und Urgestein befinden sich im nordöstlichen Landesteil Niederösterreichs. Das Klima ist heiß und trocken. In diesem DAC-Gebiet gedeihen vornehmlich Grüner Veltliner (über 50 %), Welschriesling und Zweigelt (z.B. Weingut Weinrieder).

Weinbaugebiet Carnuntum: In mildem Klima, südöstlich von Wien, wachsen auf ca. 900 Hektar Sorten wie: Grüner Veltliner, Zweigelt und Blaufränkisch. Der Boden besteht aus Lehm, Sand und Schotter und das milde Klima wird beeinflusst durch die Nähe zum Neusiedlersee.

Weinbauregion Thermenregion: Steinige Kalkböden, mildes, pannonisches Klima – ca. 2.200 Hektar südlich von Wien, bestückt mit den Sorten Weißburgunder, Neuburger, Zinfandel, Rotgipfler, St. Laurent und Blauer Portugieser.

Weinbaugebiet Neusiedlersee: In gemäßigtem kontinentalen Klima gedeihen die Reben dieses DAC-Gebietes auf ca. 7.100 Hektar nördlich und östlich des Neusiedlersees. Auf Sand, Schotter und Lehm wachsen hier die Sorten Zweigelt, St. Laurent, Blaufränkisch, Grüner Veltliner, Muskat-Ottonel, Neuburgunder, Bouvier, Tramner, Welschriesling und Blauer Burgunder.

Weinbaugebiet Leithaberg: Leithaberg mit seinen ca. 3.100 Hektar entlang des Leithagebirges gehört sicherlich auch zu den bekannteren Gebieten Österreichs. Auch dieses Gebiet ist DAC-Gebiet und darf die Herkunftsbezeichnung „Leithaberg“ auf dem Etikett führen. Die Böden in diesem pannonischen Klima sind sehr unterschiedlich: Muschelkalk, Schiefer, Löss, Sand, Schwarzerde – teilweise recht steinig. An Rebsorten finden sich hier Blaufränkisch, Weißburgunder, Chardonnay und Welschriesling.

Weinbaugebiet Rosalia: Ca. 300 Hektar DAC-Gebiet, das das Gebiet des Bezirkes Mattersburg beschreibt. Hier wachsen die Sorten Blaufränkisch und Zweigelt auf Braunerde und Löss in kontinental gemäßigtem Klima.

Weinbaugebiet Mittelburgenland: In diesem DAC-Gebiet mit schweren Lehmböden wächst fast nur Blaufränkisch auf den ca. 1.900 Hektar Rebflächen. Das Hügelland um Oberpullendorf wird deshalb auch „Blaufränkischland“ genannt.

Weinbaugebiet Eisenberg: Ein kleines DAC-Gebiet von ca. 520 Hektar südöstlich von Pinkafeld bis Jennersdorf. Die Rebsorten Blaufränkisch, Zweigelt, Welschriesling und Uhudler wachsen hier auf eisenhaltigen, sandigen und tonigen Lehmböden.

Weinbaugebiet Wien: Wien ist die einzige Hauptstadt der Welt in der es Weinbau und –produktion innerhalb der Stadtgrenzen gibt und die sogar ein eigenes Weingut unterhält. Die ca. 580 Hektar befinden sich hauptsächlich im Norden und Westen der Stadt. Grüner Veltliner und Weißburgunder wachsen hier auf Schiefer, Schotter und Löss. Die Besonderheit dieses Wiener Weinbaugebietes ist der „Gemischte Satz“, bei dem unterschiedliche Rebsorten nach der Lese gemeinsam vergoren und zu Wein verarbeitet werden.

Weinbauregion Steirerland:

Das Steirerland ist mit den ca. 4.350 Hektar die zweitgrößte Weinbauregion (ca. 028 Hektar sind ohne Zuordnung) und unterteilt sich in drei Weinbaugebiete. Die Region ist ein Weißweinland, deren Reben hauptsächlich in Steillagen wachsen. Das Klima ist hier schwach kontinental, mit warmen Sommern und mäßig kalten Wintern. Die Hauptanbausorten sind mit ca. 670 Hektar der Welschriesling und mit ca. 570 Hektar der Weißburgunder. An Rotweinsorten werden Blauer Wildbacher und Zweigelt angebaut. Der „Steirische Junker“ ist eine geschützte Marke der Region und beschreibt einen Jungwein, der noch im Jahr der Ernte auf den Markt kommt.

Weinbaugebiet Vulkanland Steiermark: Dieses Gebiet beschreibt das oststeirische Hügelland zwischen Hartberg, Fürstenfeld und Bad Radkersburg und ist ca. 1.650 Hektar groß. Bis 2015 hieß es noch „Süd-Oststeiermark“. Die Böden bestehen aus Lehm und vulkanischem Verwitterungsgestein in einem Klima, das sich im Übergang zwischen trocken pannonischem Klima und feuchtem Mittelmeerklima wiederfindet. Für die Sorten Welschriesling, Weißburgunder, Sauvignon Blanc, Chardonnay, Zweigelt, Traminer und Schilcher perfekt.

Weinbaugebiet Südsteiermark: In südosteuropäischem Klima liegen hier ca. 2.200 Hektar feines Rebenland. Es befindet sich im Grenzland zu Slowenien und Sausaler Weinland und Leibnitz. Hier herrscht bereits südeuropäisches Klima und die Böden sind sehr vielfältig: Schiefer, Sand, Mergel, Urgestein und Kalk (Opok). An Sorten finden sich Welschriesling, Sauvignon Blanc, Weißburgunder, Muskateller und Chardonnay. Eine lokale Rarität ist die Rebsorte „Laska“.

Weinbaugebiet Weststeiermark: Nur ca. 540 Hektar im weststeirischen Hügelland zwischen Deutschlandsberg und Ligist. Hier befinden wir uns bereits in einem Übergangsklima, das „illyrisches Klima“ genannt wird. Es beschreibt ein Klima zwischen mediterran, Alpen-und pannonischem Klima. An Sorten sind hier Schilcher, Blauer Wildbacher, Weißburgunder, Welschriesling, Zweigelt und Chardonnay zu finden. Die Spezialität dieser Region ist der „Schilcher“, der nur aus Blauem Wildbacher als Rosé gewonnen wird.

Weinbauregion Bergland:

Diese Miniregion von ca. 140 Hektar spielt nur eine untergeordnete Rolle im österreichischen Weinbau. Sie besteht aus einer Zusammenfassung von Anbaugebieten aus Kärnten, Oberösterreich, Salzburg, Tirol und Vorarlberg.

Die Rebsorten: weiß oder rot?

Da Österreich zu 2/3 Weißweine erzeugt, beginnen wir mit der Auflistung der wichtigsten Weißweinsorten des Landes für die Erzeugung von Qualitäts- und Prädikatsweinen.

Weißwein:

Grüner Veltliner                    ca. 14.400 Hektar (z.B. Alte Reben von Weinrieder)

Welschriesling                      ca.  3.250 Hektar

Riesling                               ca.  2.100 Hektar (Ried Bockgärten von Weinrieder)

Weißburgunder                     ca.  2.000 Hektar (Birthal Weißburgunder von Weinrieder)

Müller-Thurgau                      ca.  1.800 Hektar

Chardonnay                          ca.  1.600 Hektar

Sauvignon Blanc                    ca.  1.200 Hektar

Gelber + Roter Muskateller       ca.     850 Hektar

Gemischter Satz                    ca.     660 Hektar (unterschiedliche Sorten im Weinberg)

Neuburger                            ca.     510 Hektar

Frühroter Veltliner                  ca.     370 Hektar

Scheurebe                            ca.     350 Hektar

Muskat-Ottonel                     ca.     350 Hektar

Gewürztraminer                     ca.     290 Hektar

Grauer Burgunder                  ca.     225 Hektar

Bouvier                               ca.     220 Hektar

Roter Veltliner                       ca.     200 Hektar

Rotgipfler                            ca.     125 Hektar

Rotweine:

Blauer Zweigelt                      ca. 6.350 Hektar (Zweigelt von Gmeinböck)

Blaufränkisch                         ca.  2.800 Hektar

Blauer Portugieser                  ca.  1.300 Hektar

Blauburgunder                       ca.     750 Hektar

St. Laurent                           ca.     750 Hektar

Merlot                                 ca.     700 Hektar

Blauer Wildbacher                  ca.     435 Hektar

Gemischter Satz                    ca.     290 Hektar

Roesler                                ca.     220 Hektar

Syrah                                  ca.     140 Hektar

Cabernet Franc                     ca.       65 Hektar

Zudem gibt es einige Besonderheiten im Österreichischen Weinbau, die der Tradition entstammen und noch heute aktuell sind:

Sturm: Ein alkoholischer Wein, der sich noch in der Gärung befindet und nur in losen, nur mit Folie verschlossenen, Flaschen und nur für kurze Zeit verkauft wird.

Staubinger: So wird der ungefilterte „Sturm“ am Ende der Gärung genannt.

Jungwein: Er wird am 11.11., dem Martinstag, getauft und damit zum „Heurigen“.

Heurigen: Der getaufte Jungwein wird bis zum 31.12. des Folgejahres verkauft. Danach wird er zum „Alter“.

Steirischer Junker: Das ist die geschützte Bezeichnung für den Jungwein in der Steiermark.

Welche Qualitätsstufen gibt es in Österreich?

Nachfolgend werden die Qualitätsstufen nach dem Österreichischen Weingesetz von 2009 aufgeführt.

  1. Weine ohne Herkunftsbezeichnung

Diese früher Tafelwein genannten Weine werden heute einfach als Wein bezeichnet. Diese Weine können Verschnitte aus Weinen aus EU-Ländern sein für deren Erträge es keine Begrenzung pro Hektar gibt. Auf den Etiketten finden sich keine Sorten- oder Jahrgangsangaben. Er wird lediglich mit „Wein aus Österreich – rot“ oder „Wein aus Österreich – weiß“ gekennzeichnet.

Wein ohne g.U. oder g.g.U.

Diese Weine können unter bestimmten Voraussetzungen Jahrgangs- und Rebsortenangaben haben, allerdings dürfen die Rebsorten keine Herkunftsangaben aufweisen, wie z. B.: Weißer Burgunder oder Rheinriesling). Die Rebsortentypizität muss gegeben sein, ebenso wie er frei sein muss von Fehlern in Aussehen und Geschmack. Die Rebsorten dürfen angegeben werden, sofern sie Sorten der Qualitätsweinverordnung entsprechen. Die Wein ohne geografische Herkunft dürfen mit Alkohol angereichet werden. Der Höchstertrag beträgt 9.000 kg/ ha.

  1. Weine mit geschützter geografischer Angabe (g.g.A.)

Diese als Landwein bezeichneten Weine bestehen aus Qualitätsrebsorten, die zu 100 % aus der angegebenen Weinbauregion stammen müssen. Die Typizität muss gegeben sein und sie dürfen keine Fehler in Aussehen und Geruch aufweisen. Die Anreicherung ist erlaubt, der Höchstertrag beträgt 9.000 kg/ ha.

  1. Weine mit geschützter Ursprungsbezeichnung (g.U.)

Hierbei handelt es sich um Qualitäts-, Prädikats- oder DAC-Weine deren Höchstertrag pro Hektar 9.000 kg nicht überschreiten darf. In den Verkauf gelangen sie erst nach staatlicher Prüfung und Vergabe einer Prüfnummer.

  1. Qualitätswein: Sie dürfen mit Alkohol angereichert werden und bis zu einem bestimmten Gehalt ist auch die Süßung möglich.
  2. Kabinett: Diese Weine werden weder mit Alkohol angereichert noch gesüßt. Der Gehalt an unvergorenem Zucker darf höchstens 9 g/l betragen.
  3. Prädikatswein: Sie werden nach den vorhandenen Oechslegraden eingeteilt, dürfen weder mit Alkohol angereichert, noch gesüßt werden:
  • Spätlese (94° Oe)
  • Auslese (105° Oe)
  • Eiswein (127 ° Oe)
  • Strohwein (127 ° Oe)
  • Beerenauslese (127 ° Oe)
  • Ausbruch (138° Oe)
  • Trockenbeerenauslese (150° Oe)

Nachfolgende Angabe sind auf dem Etikett zu finden:

  • Banderole rot-weiß-rot für Qualitätsweine, die im österreichischen Inland gefüllt wurden
  • Staatliche Prüfnummer
  • Weinbaugebiet
  • Rebsorte, Jahrgang, Qualitätsstufe
  1. DAC-Weine (Districtus Austriae Controllatus): Hierbei handelt es sich um gebietsspezifische Qualitätsweine aus einem bestimmten Anbaugebiet, wobei die Sorten und die Qualitätsanforderungen von Anbaugebiet zu Anbaugebiet variieren.

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